Sexueller Missbrauch, Allergien und Asthma bestimmen mein Leben

 
 
 

Klarheit schaffen, 
Mut niemals aufgeben,
kämpfen! Es lohnt sich!
 

Neben den üblichen Kinderkrankheiten hatte ich schon im Alter von sechs Jahren mit Allergien und allergischem Asthma zu kämpfen. Was ich damals noch nicht wusste: Es waren Reaktionen meines Körpers auf den sexuellen Missbrauch, der über Jahre hinweg stattfand und in seiner Massivität in der Verdrängung schwelte, den ich aber durch mein mir auferlegtes Schweigen nicht nach außen ließ. Und niemanden interessierte, WARUM ich allergisch reagierte. Zunächst verschrieb mir der Kinderarzt Medikamente der Schulmedizin, Cortison-Tabletten gegen das Asthma, Nasentropfen gegen die verstopfte Nase und eine Cortison-Salbe gegen allergische Reaktionen der Haut. All das brachte mir zeitweise Erleichterung, und so konnte ich ein scheinbar glücklicheres Leben führen. Als Jugendliche wurde ich dann zu einem Professor einer Klinik überwiesen, um über einen Zeitraum von zwei Jahren desensibilisiert zu werden, d.h., Spritzen zu bekommen, die mich gegen die Allergene (die Stoffe, die die Allergie hervorrufen) resistent machen sollten. Zusätzlich weiter das Cortison; für den Notfall, wie es hieß. Nebenwirkungen und Risiken, die die Medikamente mit sich brachten, nahm ich halt in Kauf. Und für jede Nebenwirkung gab es halt wiederum Arznei, mit der man gezielt auf die Symptome schießen konnte.
So konnte ich mein Leben, auch das Leben mit den Pferden einigermaßen genießen, was mir sehr wichtig war.

Im jungen Erwachsenenalter kamen Beruhigungsmittel gegen depressive Phasen und psychosomatische Beschwerden hinzu. Beruhigungsmittel kannte ich schon aus der Kindheit, da sie mir zum Schlafen verhelfen sollten, was dann zur Folge hatte, dass ich auch tagsüber erheblich gleichgültiger wurde. Mein Blutdruck allerdings stieg mit der Zeit immer mehr. Aber auch hierfür gab es wiederum Medikamente, ohne auch nun wirklich auf die Ursache eingehen zu müssen!! Hauptsache, die Werte des Messgerätes zeigten normale Werte an.

Ich verlor weiterhin nie ein Wort über meine Vergangenheit, versuchte meinen Kummer und die Angst weiter zu unterdrücken und machte alles mit mir selber aus; zu groß waren Scham und Schuldgefühle. Ich lernte meinen Mann kennen, wurde schwanger und mehr schlecht als recht ging das Leben mit Mann und Kindern weiter. Jahre später wurde ich plötzlich sehr krank, denn das Verdrängen und Verleugnen der Wahrheit in Verbindung mit der "Tablettenchemie" hatte ganze Arbeit geleistet. Mein Glück war es, dass das Schicksal meinen Weg kreuzte und ich als diensthabenden Notarzt einen Homöopathen kennenlernte...   

Aber lest selber all meine Erfahrungen - die schmerzhaften wie die schönen -, die ich in einem Buch zusammengefasst habe, um anderen ebenso Betroffenen Mut zu machen, diese Alternative der wirklichen Heilung einmal auszuprobieren.

Gib niemals auf, was auch geschieht...
gib niemals auf und öffne dein Herz.

In deinem Land wird zuviel Kraft für die Entwicklung
des Verstandes aufgewendet statt für das Herz.

Öffne dein Herz, sei mitfühlend...
nicht nur mit deinen Freunden, sondern mit Allen.

Arbeite für den Frieden...
in deinem Herzen und in der Welt...
arbeite für den Frieden.

Und ich sage es noch einmal:
Gib niemals auf, was auch geschieht...
was auch um dich herum geschieht, gib niemals auf.

Dalai Lama