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"Sol - öffne die Augen und Du siehst das Licht. Luna - schließe die Augen und das Licht ist bei Dir" (Marino Lazzeroni)
Auf meiner Reise durch den Buddhismus bin ich unter anderem auch auf die Meditation gestoßen. Die Lebensführung im Buddhismus, die Einstellung zu einem glücklichen Leben und auch die Ansichten hinsichtlich der Widrigkeiten des Lebens konnte ich schon immer sehr gut nachvollziehen, ja, zum Teil konnte ich mich sogar damit identifizieren, wenn es um das Miteinander, den Umgang mit anderen empfindenden Wesen ging. Glück und Leid mit Jemandem teilen und so dem Anderen zu mehr Glück zu verhelfen, das ist genau das, was ich schon immer so zu praktizieren versuchte. Es finden sich Wege, Wut und Hass zu überwinden und stattdessen Geduld und Mitgefühl entwickeln zu können. Und in Verbindung damit die Meditation auszuprobieren, bzw. zu praktizieren, gehörte einfach dazu. Und es wirkte beruhigend, es unterstützte mich beim Denken und Begreifen, und eine gewisse Zufriedenheit stellte sich von alleine wieder ein.
![]() Scully van Funkel Buddha quelle: www.piqs.de
Ja, ich habe es eines Tages versucht, mich mit der Meditation auseinander zu setzen. Einfach so, ohne Buch, ohne Anleitung, nur mit der Konzentration auf das Sehen nach Innen. Mir war bisher nur das Meditieren im Sitzen geläufig, aber ich selber zog das Liegen dem Sitzen vor, da ich mich so besser entspannen konnte. Die ersten beiden Male aber kniff ich die Augen so sehr zusammen, um im Dunkeln etwas "sehen" zu können, so dass ich von der ganzen Anstrengung über eine halbe Stunde hinweg nur Kopfschmerzen bekam...und was sah ich?...nur schwarz, sonst nichts....aber dennoch hatte ich das Gefühl gehabt, mich auf etwas Wesentliches konzentriert zu haben. Und ich gab nicht auf...immer wieder versuchte ich das, von dem gesagt wird, dass es eine so tiefe Entspannung bietet. Und nach und nach konnte ich mich in einen Zustand innerer Ruhe versetzen, der mich wirklich entspannte und mich ruhig durchatmen ließ. Das anfangs Schwarze gab plötzlich Farben her, ein Neongrün, ein Gelb, ein helles Blau oder auch manches Mal ein Feuerrot. Die Farben nahmen die unterschiedlichsten Formen an, bildeten zum Teil einen Kreis. Und wenn ich aus der Entspannung “aufwachte”, konnte ich tief durchatmen und fühlte mich voll innerer Ruhe, die fast den ganzen Tag anhielt. |
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Design und Technik: Udo Schröder / Seite zuletzt geändert am 27.12.2009, 09:38 Uhr |
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